Gedanken-Gedichte-Lyrik

Seite 8

Mitternachtsleuchten

Im Haus ist es nun ganz ruhig geworden. Die Geräusche des Tages sind verstummt. Friedlich schlummern die Menschen in ihren Betten und träumen ihre Träume. Stille und Wohlbehagen breiten sich in allen Ecken aus, zu dieser späten Stunde. Der Wind rüttelt leicht am Fenster um dann leise durch das Haus zu pfeifen. Ich blicke durch das Fenster und fühle mich geborgen und behütet zu dieser späten Stunde.

 


Das Bild vom Wald

Dort, wo noch Stille und Friede herrscht,

fernab vom Trubel und der Hektik.

Dort wo man kurz verweilte,

präge man sich ein.

Um dieses Bild für Zeiten, des Trubels und der Hektik,

stets im Gedächtnis zu bewahren.

 


Weihnachtszauber.

Wenn die stille Zeit beginnt.

Wenn man sich auf´s Wesentliche besinnt.

Spürt man, es liegt dieser ganz besondere Zauber in der Luft,

umhüllt von diesem herrlichen Duft.

Wenn´s draußen stürmt und schneit,

dann ist´s diese ganz besondere Zeit.

In diesen gemütlichen Stunden rückt man zusammen und ist sich sehr nah, wie´s nicht immer war unterm Jahr.

 


Diese leuchtenden Augen,

und das Strahlen der Gesichter,

nochmals heller als alle Lichter.

Kinder machen erst das Fest

zu dem was es ist,

denn ihre Freud beschert uns den Zauber der Weihnachtszeit.

 


Werden und Vergehen.

Das ist das Motto des Herbstes.

Er zeigt uns den Wandel jedes Jahr auf`s neue, darin hält er uns die Treue.

Die Tage - kurz und düster.

Das Tageslicht wird seiner Zeit beraubt.

Der Nebel senkt sein Haupt.

Die Zeit des Werdens und Vergehens ist von jeher gleich.

Die Natur ist unumstrittener Meister in ihrem Bereich.

 


Wahre Schönheit

kommt von innen!

Aber kaum jemand ist zufrieden mit sich,

ein paar Kilo hier, ein paar Falten da.

Die Menschen sind kritisch geworden, im Umgang mit dem eigenen Aussehen.

das Erscheinungsbild ist zum Aushängeschild geworden.

Nur leider wird die wahre Schönheit dabei oft übersehen.

 


Alles Walzer.

Drei Schritte im Drei-viertel Takt, anmutig und schön.

Tradition und Moderne treffen aufeinander in den Ballsälen dieser Welt.

Alles dreht sich im Drei-Viertel Takt.

Generationen entdecken ihn immer wieder neu

für sich, den Tanz der Tänze.

 


Heimatland

du wundervolles Land!

Es gibt nirgendwo ein Zweites.

Die fernen Länder sind zwar reizvoll, abenteuerlich und interessant.

Aber - wo einst meine Wiege stand,

dort ist mein Heimatland.

 


Spinnennetze

Zart - fest - und elastisch.

Zugleich ebenso ein Meisterwerk der Statik.

Nebelperlen und Reif, bringen ihre einzigartige Schönheit zu Tage.

Filigranes Gebinde, an oft unwirklichen Stellen, gebaut von kleinen Architekten der Natur.

Mystischer Zauber vom Raureif geformt,

erinnern an langes weißes Haar, das sich im Wind bewegt.

 


Am Anfang war das Feuer.

Eine Essenz, die einmal entfesselt

die Welt neu gebar.

Eines der vier Elemente, aus dem alles "Sein" hervorging.

Zerstörerisch und zugleich erschaffend

auf seinem Weg.

Am Ende aller Dinge,

wird wieder das Feuer sein.

 


Liebe ist die größte Macht auf Erden

die alles zusammen hält. Ohne Liebe wäre es düster in unserem Dasein!

Denn:

Glaube ohne Liebe macht fanatisch!

Wahrheit ohne Liebe macht kritiksüchtig.

Ehre ohne Liebe macht selbstgerecht.

Klugheit ohne Liebe macht kleinlich.

Intelligenz ohne Liebe macht hochmütig.

Pflicht ohne Liebe macht hartherzig.

Macht ohne Liebe macht grausam!

Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos!

Freundschaft ohne Liebe macht heuchlerisch!

Schönheit ohne Liebe macht selbstverliebt!

Fachlichkeit ohne Liebe macht rechthaberisch.

Wohltätigkeit ohne Liebe macht gönnerhaft!

Reichtum ohne Liebe macht geizig.

 Fotos: Pixabay

Weiter geht´s auf steinaura.at mit ...