Gedanken-Gedichte-Lyrik

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Erzählungen

wurden einst zu Geschichten,

die Geschichten wurden dann zu Legenden und die Legenden

wurden irgendwann zum Mythos.

Der Mythos lebt weiter in der Überlieferung der Generationen.

Was einst als Erzählung begann,

ist nun gewachsen an Worten und Mystischen Begebenheiten.

Die Dynamik dahinter wird wohl niemals enden.

 


Schmetterling

du fantastisches Insekt - anmütig und schön.

Du erstaunst uns mit deiner Wandelbarkeit.

Einst als Raupe, nun als anmutiger und wunderschöner Falter.

Streifst dein altes Leben ab und erhebst dich in die Lüfte.

Neubeginn im wahrsten Sinne des Wortes.

Du Meister der Metamorphose.

 


Kinderlachen

ist das größte Glück, das uns beschert.

Leuchtende Augen, rote Bäckchen, reine Seelen.

Kinder sind unsere Zukunft. Ein Geschenk des Lebens, wie es größer nicht sein kann. In Dankbarkeit und Liebe nehmen wir es an.

 


Goldene Wellen

auf ruhiger See, anmutig und still.

Ähnlich einem Gemälde - denn, Idylle verweilt auf ewig. Goldene Wellen bringen den, der am Ufer schon sehnsüchtig erwartet wird.

Freude und Abschied sind eng beieinander.

Spiegel der Seele im Wechsel der Farben des Wassers.

Goldene Wellen verzaubern unsere Gemüter nur für kurze Zeit.

 


Sonnenaufgang,

Beginn eines neuen Tages.

Jeder Tag ist ein neuer Anfang und wird mit einem Lächeln begrüßt. Ist noch unbeschrieben, noch nicht gelebt. Sonnenaufgang, einer von unzählbaren, aber trotzdem immer anders.

Friedliches Durchatmen,

alles ist in Harmonie und Einklang.

Ich freue mich auf den Tag, der da kommen mag.

 


Ich bin.

Im Schatten meiner Traumstraße sind die Ängste verpflanzt.

Ächzend richtet sich die Hoffnung auf, im dürren Geäst der Zuversicht.

Ich bin.

Schatten gewährt Sonnenfrau nur sich selbst

um in sich aufzugehen.

Ich bin.

Gefächerte Woge der Freude auf

brennender Haut.

Ich fühle - Ich denke - Ich bin.

 


Herbst

ein wahrer Künstler der Farben.

Ein Genie der Vielfalt und der Pracht, er entschädigt uns der entschwundenen Wärme.

Dafür bekommen wir allerdings ein Meisterwerk, das seines Gleichen sucht, im Austausch.

 


 Wenn das Gestern Morgen wäre,

dann würde das Vorgestern mit dem Übermorgen verschmelzen.

Das Hier und Heute würde zur Vergangenheit,

die mit der Zukunft liebäugelt

und sich ihrer gelebten Tage bewusst ist.

Die Zeit würde ihrer Tage und Stunden beraubt

und wäre sich selber immer einen Schritt voraus

und das JETZT würde zur Erinnerung an unsere vergangenen Tage, die aber noch nicht gelebt.

Fotos: Pixabay