Kunstwerke und Ruinen-Stätte der Mayas

Götterverehrungen, Jenseitsvorstellungen und Ahnenkult

Auch die Kunst der Maya war sehr eindrucksvoll, sie wurde in mehreren Farben dargestellt, die der Nachwelt in Form von Keramikfunden erhalten blieb.

Die Künste und Bauwerke vergangener Kulturen, wurden von Götterverehrungen, Jenseitsvorstellungen sowie Ahnenkult geprägt. Die Maya setzten mit ihren kunstvollen Darstellungen den jeweiligen Regenten, oder ihren zahlreichen Gottheiten, ein in Stein gemeißeltes Denkmal, das im Gegensatz von unserer Multimedia Technik von heute , auch noch über die nächsten Jahrhunderte erhalten bleiben wird.

 

Jade-Maske

Diese Maske aus Jade, ist im Nationalmuseum für Archäologie und Ethnologie in Guatemala ausgestellt.

Da die Mayas hervorragende Relief Künstler waren, hatten ihre Darstellungen besonders viel Aussagekraft.

Sie stammt aus Takalik Abaj, das ist eine Ruinenstätte der Mayas, die sich vor der Küste Guatemalas befindet und soviel bedeutet wie "stehende Steine".

 

Jade an sich, hatte einen sehr großen mentalen und materiellen Wert im Leben der Maya, sie wurde beispielsweise als Zahlungsmittel eingesetzt, oder sie demonstrierte den Reichtum und die Geschäftstüchtigkeit seines Trägers in Form von Schmuckstücken.

In seine Symbolik fand Jade auch spirituellen Bedeutung, sie stand beispielsweise für Leben und Fruchtbarkeit. Ebenso nutzte man sie bei Riten des Totenkultes, da sie hierbei mit übernatürlichen Kräften angereichert wurde.

Es wurde z.B. dem Verstorbenen eine Jadeperle in den Mund gelegt, die dem Verblichenen die nötige Kraft auf seiner Reise nach Xibalbá bescheren sollte.

 

Im Glauben der Maya, war alles an Materie von Natur aus beseelt, aber erst durch das Handeln in Form von Riten durch den Menschen, erhielt es ihre spirituelle Bedeutung und konnte für besondere Verwendungen genutzt werden.

Den Tzolkin-Kalender, der ihnen die nötige Energie gab (und der einen Teil des Maya-Kalender ausmacht), nutzten die Maya für solche spirituelle Zwecke.                                                                        

Holz-Maske

Diese Holz Skulptur Maske der Mayas stammt aus Belize, einem Staat in Zentralamerika. (Entstanden im Jahre 1981 aus der Kolonie Britisch-Honduras). Die Kultur des Landes wurde von den Mayas stark geprägt.

 

Der Name des Staates, ist den Namen des Flusses Belize River nachempfunden.

Die Namensgebung des Flusses ist vermutlich auf die Maya-Benennung "belix" zurückzuführen, das soviel wie "Schlamm" oder "eingetrübtes Wasser" bedeutet.

Ceiba-Steinsäule

Dieses Stein-Kunstwerk der Mayas ist schon antik. Es ist einem Ceiba-Baum (Kakao-Baum) nachempfunden, der für sie ein sehr wichtiger und verehrter Baum war.

Die Gottheit Itzamná ist der Gründer der Maya-Kultur an sich, er wird auch "Gott D" genannt und trägt den Tietel "Herr des Wissens". Er brachte seinem Volk Kakao und Mais und lehrte sie die Heilkunde, das Schreiben und den Gebrauch des Kalenders. Itzamná wurde wegen dieser Vielfältigkeit, zum Staatsgott des gesamten Maya-Reiches erkoren und herrschte ebenso als Sonnen und Himmelsgott über Tag und Nacht. 

 

Dieser prunkvoll gearbeitete  "Stein-Stamm" steht in der Kleinstadt Sayaxché in Guatemala, die über 8000 Einwohner zählt. Die zahlreichen Maya-Ruinen auf diesem Gebiet, zeugen von der allgegenwärtigen Hochkultur dieses Volkes.

Sayaxché und seine Umgebung, blieb nach dem Untergang der Hochkultur durch die Spanischen Eroberer im 8. Jahrtausend nach Chr. weitläufig unbewohnt.

Krokodil-Kopf

Dieser Krokodil-Kopf aus Stein gehauen, befindet sich auf Chichén izá snake, eine der bedeutendsten Ruinenstätte auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán.

Zwischen dem 8. und dem 11. Jahrtausend muss diese Stadt eine überaus wichtige  Rolle gespielt haben, es ist aber bis heute nicht geklärt warum sie so bedeutend war.

Vogel-Kopf

Dieser Vogelkopf aus Stein ist in Mexiko im Nationalmuseum für Anthropologie in Mexiko ausgestellt.

Maya-Kalender, im Nationalmuseum für Anthropologie in Mexiko

Ruinen-Stätte der Maya

Es gibt sehr viele mehr oder weniger gut erhaltenen  Ruinen-Stätte der Maya, die zum einen, bewohnte Orte waren, aber auch zu religiösen Zeremonien und Opferstätten dienten.

 

Ruinen wurden gefunden in: 

Mexiko - Belize - Guatemala - im Westen von Honduras - und im Westen von El Salvador.

Um etwa 2000 vor Chr. lassen sich die ersten nachgewiesenen Besiedlungen in Dörfern datieren, aber besiedelt war das Gebiet der Maya vermutlich schon vor mehreren Jahrtausenden.

Chichén Itzá

Chichén Itzá ist eine der eindrucksvollste Ruinenstätten auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán, ihre Ruinen stammen aus der späteren Maya-Zeit. Diese abgebildete Pyramide wurde zu Ehren des Gottes "Kukulkan" errichtet.

 

Sie befindet sich im Bundesstaat Yucatán, ca. 120 Kilometer östlich von Mèrida.

Auf einer stolzen Fläche von 1547 Hektar breitet sich Chichén Itzá aus, es ist somit eine der flächenmäßig größten Fundstätten Yucatáns.

Im Zentrum befinden sich einige mächtige überragende Bauten, die wahrscheinlich als Schreine, religiösen und politischen Zwecken dienten. Zu Fußen der Schrein-Bauwerke führt eine große Stufenseite die Pyramide hinunter.

 

In der direkten "Nachbarschaft" befinden sich Ruinen die wahrscheinlich der reicheren Bevölkerung angehörten.

 

Chichén Itzá ist heute eine beliebte Touristenattraktion geworden. Ihr archäologischen Wert wird unter den Wissenschaftlern sehr geschätzt.

Von der UNESCO wurde es 1988 zum Weltkulturerbe erklärt.

Ach of Labná

Labná ist eine gut erhaltene Ruinenstadt der Maya, sie befindet auf der Halbinsel Yucatán in Mexiko, rund zehn Kilometer entfernt von Sayil - einer weiteren bedeutenden Maya-Ruine.

Der Name Labná bedeutet soviel wie "altes Haus", die Stadt erhielt bei der Wiederfindung in der Neuzeit diesen Namen.

Der ursprüngliche Name ist leider unbekannt.

Diese herrliche Ruinenstadt im Pucco-Stil, (der Name Puuc stammt aus der yucatekischen Maya-Sprache und steht für das Hügelland in Südwesten von Yucatán), hatte ihre Blütezeit vermutlich im 7. bis 9 Jahrhundert n. Chr. und man vermutet, dass sie von etwa 2000 Menschen besiedelt war.

 

Der Palast, der das Zentrum darstellte, liegt in der Mitte einer geraden Fläche, neben eines sich in Richtung Südens richtenden Abhangs mit einer wenigen Meter hohen Felserhebung, gesäumt vom Großteil der verbliebenen Siedlung. Der Palast erstreckte sich über eine Gesamtfläche von 110 Metern, die auf ca. 67 Räume aufgeteilt war.

Der eindrucksvolle 14 Meter breite und sieben Meter hohe Torbogen wurde als Kraggewölbe gebaut, das als wichtigste architektonische Errungenschaft der Maya anzusehen ist, der Bogen diente als dekorativer Durchgang zwischen zwei Höfen und findet sich an zahlreichen Orten des Puuc-Gebietes wieder.

 

Quellen: Wikipedia, Fotos: Pixabay

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