Die Nahrungsmittel der Mayas

Die Entdecker der Kakaopflanze

Die Kakaopflanze

Der Kakao, ebenso wie die Kakaopflanze an sich, war für die Maya etwas Göttliches. Sie waren auch die ersten Menschen, die diese Pflanze, die sie in den tropischen Urwäldern gefunden hatten, kultivierten und anbauten

Die Europäer stießen erst 1502 auf die Kakaopflanze, als sie Mittelamerika für sich entdeckten

Eine der Gottheiten der Mayas war Göttin "Itzamná", die ihren Glauben nach den Kakaobaum, der schon mehrere Meter hoch werden kann, als Geschenk für ihr Volk wachsen lies. In ihren ehemaligen Herrschaftsgebiet, das heute der Süden von Mexiko ist, wie z.B. Guatemala, Honduras, Belize und El Salvador wird noch heute Kakao angebaut. Der Kakao war für alle Menschen des Volkes zugänglich, egal welchen Stand sie angehörten. Er war aber damals nicht, das von uns heute gewohnte Genuss- und Nahrungsmittel, sondern diente eher vielmehr zeremoniellen Handlungen.

Anhand der zum Teil sehr aufwendigen gefertigten Trinkgefäße konnte man den Unterschied der sozialen Schichten erkennen. Der Kakao war ein wichtiger Bestandteil bei verschiedenen Zeremonien, wie beispielsweise bei Hochzeiten und Opferfesten, wo der Kakao mit Tier und Menschenblut gemischt wurde.

 

Der Viehzucht waren die Mayas noch nicht mächtig, ihren Fleischbedarf deckten sie durch Fischfang und der Jagt.

Weitere bevorzugte Handelswaren und Tauschwaren waren: Baumwolle, Baum-Harz, Jade und vulkanisches Gestens-Glas "Obsidian".

Das Hauptnahrungsmittel: Der Mais

Im Besonderen war auch die Fähigkeit der Organisation der Mayas sehr eindrucksvoll. Sie mussten die Nachfrage an Nahrung, für die vielen Menschen ihres Volkes gewährleisten. Daher wurde mit Hilfe von Bewässerungsanlagen, ein ausgeklügelter Versorgungsplan für Gemüse und Getreide entwickelt.

Sie beugten auch den immer wieder kehrenden Trockenperioden vor, indem sie das Wasser in Speicherseen aufstauten, das sie dann bei Bedarf benutzen konnten.

Der Mais war das bevorzugte Hauptnahrungsmittel der Maya. Die Bauern bemühten sich stets darum ertragreiche Ernten zu liefern und die Maispflanzen zu kultivieren. Der Mais hatte außerdem für die Mayas einen starken religiösen Symbolwert. In ihrer Schöpfungsgeschichte (Popol Vuh) wird überliefert, das die ersten Menschen der Mayas aus Mais gemacht wurden. Diese religiöse Symbolik fand ihren Ursprung in der Götterverehrung der Mayas. Einer ihrer größten verehrten Götter, war der Maisgott "Hunnaal" oder "Naal".

Man kann im "Popol Vuh" (Buch des Rates) dem heiligen Buch der "Quichè Maya" das in Guatemala ausgestellt ist, die Legende von den ersten Mais-Menschen nachlesen. Es behandelt gleichermaßen historische und mythologische Aspekte dieses Volkes.

Weitere bevorzugte Anbauprodukte waren Bohnen, Paprika, Ayote (eine spezielle Kürbisart), Tomaten, Papaya, eine spezielle Art von Süßkartoffel und Mais.

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Der Untergang der Maya-Kultur

Bereits im 9 Jahrhundert zeichnete sich eine eigenwillige Dynamik ab. Einzelne Maya-Siedlungsstätte wurden in den südlichen Bereiche des Tieflandes von Yucatán aufgegeben, die Bewässerungsanlagen wurden verwaist und ihrem Verfall ...