Die Hochkultur der Maya

Bis heute ranken sich viele Mythen um die Mayas

Das Leben der Maya

Die Maya waren ein hoch entwickeltes und indigenes (in ein Land geborenes) Volk, das in Mittelamerika schon vor der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus 1492 ihre Hochkultur hatte.

Sie waren neben den Azteken und Inkas eines der drei großen Zivilisationen der amerikanischen Geschichte, jener Zeit.

Sie waren aber im Gegensatz zu der vorherrschenden Meinung, eher ein kriegerisches Volk. Die Kultur der Mayas war auch sehr unterschiedlich, es existierten mehrere Stadtstaaten, die sich meist in Sprache und Ritualen wesentlich unterschieden. Es hatte jeder "Staat" seinen eigenen Herrscher.

Die einzelnen Stämme führten untereinander oft unerbittliche Kriege untereinander, die mitunter das Ziel hatten, die Gefangenen zu foltern und zu opfern. Die abgeschlagenen Schädel wurden gesammelt und Menschenopfer wurden oft täglich als Grundlage für ihre Riten gebracht. Friedenszeiten und Stammesfehden wechselten sich je nach Vorliebe der Stammesfürsten oft ab.

 

Die Spanier, die in ihrem Eroberungsfeldzug im 16. Jahrhundert in das Maya-Reich einfielen um sie zwangsweise zum Christentum zu bekehren, waren mitunter der Grund warum man heute so wenig über die Maya weiß. Der Bischof "Diego de Landa", hatte sich zum traurigen Ziel gesetzt die Kultur der Maya auszulöschen. Er lies im Jahre 1562 in einer groß angelegten Vernichtungsaktion Altäre, Schriftrollen und Bilder der Maya vernichten. Diese Aktion der Zerstörung haben nur vier Manuskripte überstanden, die uns heute noch ein wenig Einblick über die Vergangenheit dieser großen Kultur erlauben. Diese vier Manuskripte, die auch als Codices bekannt sind, befinden sich heute in den Museen Madrid, Dresden, Mexiko City und Paris.

Die Blütezeit

Die Maya erlebten in etwa, zwischen 600 vor Chr. bis 900 nach Chr. (in der späten Klassik) ihre Blütezeit und nannten das Gebiet der heutigen Länder, Mexiko, Honduras, Guatemala und Belize ihre Heimat. Berühmte Maya-Städte waren z. B. Copán, Tikal, Calakmul, Bonampak  und Palenque, die teilweise über 10.000 Einwohner hatten und damit größer waren als die damaligen Städte Mitteleuropas.

Man kann die Größe Deutschlands mit der Fläche des einstigen Maya-Reiches vergleichen, das aus ca. 50 kleineren Staaten bestand.

 

Heute sind diese Städte berühmte Touristenziele. Viele Menschen die heute noch dort leben, sind Nachfahren der Maya. Da die Sprache der Maya einst ortsabhängig und somit sehr unterschiedlich war, gibt es bis heute noch ungefähr 40 verbliebene Sprachen die von den Nachfahren der Maya, vor allem in Südmexiko, in Belize, in Honduras und in Guatemala gesprochen werden.

600 nach Chr. war auch ihre Kultur auf dem Höhepunkt, es wurden große Städte auf der Halbinsel Jucatán, (im Golf von Mexiko) errichtet, die aber nur einige Hundert Jahre später ihrem Verfall und dem Dschungel überlassen wurden. Forscher entdecken bis heute noch neue Städte.

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Zeitepochen im Mayareich

Frühe Präklassik (ca. 3000-900 v.Chr.)

Während der Eiszeit sind alle Ureinwohner Amerikas auf Grund des niedrigen Wasserspiegels über die Beringstraße von Asien herkommend, eingewandert. Unsere Ahnen konnten dadurch auch andere Gebiete besiedeln ...

Gottheiten der Maya

Die Götter spielten eine sehr bedeutende Rolle im Leben der Maya. Sie galten als Verursacher von Ereignissen wie der Ernte, das Wetter und den Tod. Sie waren keine unnahbare Gottheiten, wie etwa die griechischen Götter, sie hatten beispielsweise die Gestalt

Kunstwerke der Mayas

Auch die Kunst der Maya war sehr eindrucksvoll, sie wurde in mehreren Farben dargestellt die der Nachwelt in Form von Keramikfunden erhalten blieb. Die Künste Vergangener Kulturen, wurden von Götterverehrungen ...

 

Die Schrift der Maya

Die Schrift der Maya war sehr beeindruckend, man hat bislang 800 Schriftzeichen gefunden, die bis heute aber nicht alle gedeutet werden konnten. Es hat lange gedauert, ihren Sinn zu entschlüsseln und zu erfassen. Die Wissenschaftler ...

Der Maya-Kalender

Eine Stärke der Mayas war, dass sie hervorragende Mathematiker waren, man denke an den Maya-Kalender.

Beispielsweise der "Haab" (das Sonnenjahr), der einen Teil ihres Kalender ausmachte ...

Gesellschaftsschichten der Mayas

Der Adel: nannte sich "Almenehoob" in der Sprache der Mayas und war der kleineren Oberschicht vorbehalten wie, Politische und religiöse Führer der einzelnen Stadtstaaten und bildete somit die Spitze der gesellschaftlichen Pyramide ...

 

Die Nahrungsmittel der Mayas

Im Besonderen war auch die Fähigkeit der Organisation der Mayas sehr eindrucksvoll. Sie mussten die Nachfrage an Nahrung, für die vielen Menschen ihres Volkes gewährleisten. Daher wurde mit Hilfe von Bewässerungsanlagen ...

Der Untergang der Maya-Kultur

Bereits im 9 Jahrhundert zeichnete sich eine eigenwillige Dynamik ab. Einzelne Maya-Siedlungsstätte wurden in den südlichen Bereichen des Tieflandes von Yucatán aufgegeben, die Bewässerungsanlagen wurden verwaist und ...