Mythologie-Symbolik-Götterkult

Auf den Spuren der Frühgeschichte

Der moderne Mensch lebt in einer von ihm gemachten Welt, nach seinen Vorstellungen und Interessen geprägt.

 

Interessen wie:

  • Endlos wirkende künstliche Sandstrände, auf denen sich der durchschnittliche Mensch einmal im Jahr für ein oder zwei Wochen, neben hundert anderen, seinen Urlaub verbringen darf.
  • Seine Zeit beim Anstehen in einer Menschenschlange im Supermarkt verbringt, mit "Zeugs" im Einkaufswagen, die er eigentlich gar nicht vor hatte zu kaufen. Jedes Produkt einzeln in Plastik verpackt, perfekt an den Konsumenten adaptiert (Hat der Mensch eigentlich eine Wahl?).
  • Ungefähr die Hälfte seines Lebens vor dem Fernseher zu sitzen und von Reklamen unterbrochene Fernseh- oder Doku-Filme zu sehen. Sich vielleicht auch noch in fremde Welten träumen. Und so weiter und sofort.

Warum denn auch nicht? Der moderne Mensch muss Leistung vollbringen um sich all dies erfüllen zu können. Aber, haben Sie nicht auch das Gefühl Sie stecken irgendwie in einem „Hamsterrad“ fest und stellen fest, die Welt bestünde nunmehr aus Trugbildern?

Geldverdienen und Geld ausgeben, so versteht sich die Wirtschaft und sie funktioniert auch (meistens). Aber eigentlich ist das Geld das wir verdient haben nur fiktiv. Das meiste davon existiert nur in Form von Zahlen auf irgendwelchen Bankservern.

 

Es gab aber mal eine Zeit vor unserer Hochleistungsgesellschaft und Zahlen die bestimmen wer im Reichtum oder in Armut lebt. Eine Zeit wo Flüsse frei flossen und nicht in Kanälen mit Wasserkraftwerken gepfercht waren. Wo es kein Management für Strände brauchte.

Als es keine Jugendlichen mit den Burnout-Syndrom gab.

 

In uns steckt noch viel von dieser Zeit, denn wir lebten als Spezies Mensch entscheiden länger in jener Welt als in der Heutigen. Denn die Gene in uns, die wir aus jener Zeit erwarben, sind verantwortlich dafür, warum wohl einige von uns das Gefühl haben, dass etwas Wichtiges im Leben fehlen würde. Manche gleichen das mit Sport aus, lassen sich mit einem Fahrgeschäft der Kirmes in die Luft katapultieren, oder andere gehen auf reisen. Wir sind nicht für diese Welt geschaffen, zumindest noch nicht.

 

Stellt man sich die Gene als Tasten eines Klaviers vor, dann hängt es vom Pianisten (Umwelt) ab, welche Tasten (Gene) an- oder abgeschaltet werden. Das Zusammenwirken von Umwelt und Genen in der Vergangenheit und heute bestimmt demnach, warum sich Menschen so verhalten wie sie es tun. Man sieht Gesichter in Wolken, da wir mit dieser Eigenschaft damals Raubtiere besser ausmachten. Bei Angst bekommen wir durch einen Adrenalin-Schub ausgelöst, ungeahnte Kräfte, die wir benötigten um zu fliehen. Wir starren während wir ins Sandwich beißen ins leere und bewegen sich ums imaginäre Feuer. Wie auch immer, es gibt noch etliche Beispiele, aber ich möchte wieder zum Kern meines Textes zurückkehren.   

 

Die erste Völkerwanderung der Menschheitsgeschichte ...

 Vor etwa 75.000 Jahren verließen unsere Ahnen aufgrund von einer starken Klimaschwankung mit einhergehenden Dürren über Persien, Afrika. Dies war möglich da wegen der Globalen Eisbildung der Meeresspiegel um viele Meter sank und so eine Landbrücke zwischen Afrika und Asien entstand.

Diese Menschen waren etwa genau so weit entwickelt wie wir heute. Sie kannten Lieder, Bräuche und Geschichten, die von Generation zu Generation mündlich weitergegeben wurden und heute vergessen sind. Diese Menschen, die Afrika verließen, betraten für sie fremde Welten, mit unbekannten Pflanzen und Tiere. Viele von diesen Arten sind heute längst ausgestorben, aber diese frühen Menschen jagten sie mit einfachen Speeren und erzählten Geschichten über sie. Sie wurden Teil ihrer Kultur.

Man muss sich die Welt von damals vorstellen, eine Welt 72.250 Jahre vor dem Bau der ersten Pyramide in Ägypten, wo in Europa noch Mammuts und Löwen koexistierten. Die Menschen wanderten in kleinen Gruppen mit engen Familienbanden und ernährten sich von dem was ihnen die Natur Vorort gab.

 

Allmählich breiteten sich unsere Vorfahren über die ganze eiszeitliche Welt aus, initiierten verschiedene Kulturen, entwickelten unterschiedliche Sprachen, erfanden Werkzeuge und Musikinstrumente und erlebten letztendlich große Abenteuer. Die Migration der Menschen konnte sogar der Pazifik nicht stoppen. Die Polynesier segelten vor Jahrtausenden über den großen Ozean und besiedelten abgelegene Inseln, wie Neuseeland, Tahiti, Hawaii und zuletzt die Osterinseln.   

 

Stein-Amulette nachempfunden von jener Zeit ...

Ich möchte mit meinen Stein-Amuletten ein Stück dieser Welt wieder zurückbringen, indem ich Symbole ihrer Kultur auf natürliche Steine graviere oder male (siehe Shop). Diese uralten Symbole wurden tatsächlich von Menschen zu jener Zeit häufig in Höhlen gemalt und graviert. Sie benutzten Eisenoxide für rote und Manganoxide oder Holzkohle für schwarze Farben. Zudem verwendeten sie auch noch Blut und Pflanzensäfte um so die Farbpalette zu vergrößern.

 

Vermutlich dienten diese Malereien als Vermittler zwischen der hiesigen und der jenseitigen Welt. Sie wollten damit Kontakt zu ihren Ahnen oder Göttern herstellen, die sie auch in manchen Kulturen abbildeten. Die Bilder könnten aber auch als Symbolsprache gedient haben, um Wanderrouten von Tieren festzuhalten, oder sie verarbeiteten einfach ihre Träume und Wünsche.

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